Neulich beim Bäcker…

„Und dann hätte ich noch gerne den Stollen und die zwei Zimtschnecken da vorne!“

„Darf es sonst noch etwas sein?“

„Nein, das war alles.“

„Dann bräuchte ich noch Ihren Ausweis!“

„Meinen Ausweis, wieso das denn? Also gut, hier.“

„Machen wir, um unser Sortiment künftig noch besser auf Ihre Bedürfnisse abstimmen zu können! Außerdem können wir und unsere Geschäftspartner Sie dann schneller und gezielter über neue Produkte aus unserem Sortiment informieren.

Ach, und Frau Meier! Man weiß ja nie. Wenn es in ein paar Jahren verboten sein sollte, mit Übergewicht Zimtschnecken zu essen, dann können wir und unsere Partner Sie direkt wirksam vor einem Fehler schützen.“

„Sie spinnen wohl!“

Genau das denken Sie sich jetzt auch? Was für eine abstruse Geschichte.

Wirklich? Wie sieht es denn im Internet aus?
Die Anonymität im Internet ist trügerisch. Scheinbar bewegt man sich ohne Identität im Netz und hinterlässt doch bei jeder Aktivität eine Art Fingerabdruck, die s.g. IP-Adresse. Die IP Adresse ist eindeutig und führt direkt zu Ihnen.

Genau so, wie es ohne Ausweis möglich ist, beim Bäcker seine Brötchen zu holen, sollte es möglich sein, anonym im Internet surfen zu können. Zumal die Aktivitäten im Internet deutlich aussagekräftiger sind, als der Umstand, dass Sie regelmäßig Zimtschnecken essen.

Wir ergoogeln unser Leben… *

…und sorgen dafür, dass unser Leben in Datenbanken landet.

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass jemand, der Zugriff auf unsere Online-Aktivitäten hat, im Zweifelsfall mehr über uns weiß, als wir selbst?

 

Sicher wenige! Denken Sie jetzt einmal darüber nach!

Welche Seiten besucht er, welche Foren, was schreibt er für Beiträge, welche Bücher kauft er, welche Kino- und Theater-Tickets bucht er, für welche Urlaubsländer interessiert er sich, welche Einrichtung hat er, welche Krankheiten hat er, welche Krankheiten glaubt er zu haben, was für eine Schuhgröße hat er, was für eine Beziehung, welche Freunde…

Wollen wir das? *

Kommen Sie mir nicht mit dem Spruch

„Ich habe nichts zu verbergen! Das können die von mir aus alles wissen!“.

Wenn Sie zu diesen Leuten gehören und nicht wenigstens ins Grübeln geraten, dann haben Sie auf diesen Seiten nichts verloren! Sie können dann auch zum Beispiel auf wirksame Verschlüsselung, sichere Passwörter und Anonymisierung leicht verzichten.

Glückwunsch! *

Anscheinend gehören Sie nicht zu dem unverbesserlichen Personenkreis, der sein eigenes Recht auf Schutz persönlicher Daten mit Füßen tritt. Das „sichAnonym-im-Internet-Bewegen“ sollte eigentlich eine ganz selbstverständliche Sache sein. Die etwas älteren unter ihnen wissen, dass wir diese traumhaft anmutenden Umstände schon einmal hatten. Die technische Entwicklung war allerdings so rasant, dass die Gesetze zum Schutz der persönlichen Daten den Gegebenheiten inzwischen stark hinterher hinken. Auch die globale Gestalt des Internet macht es nahezu unmöglich, wirksame Regeln gegen die Datensammelwut einiger Unternehmen aufzustellen.

Selbst ist die Frau/der Mann *

Genau so, wie wir unser Wohneigentum mit geeigneten Maßnahmen gegen Einbruch absichern, müssen wir selbst die Initiative ergreifen, um der Sammelmanie entgegenzuwirken. ArchiCrypt bietet hier seit Jahren mit ArchiCrypt Stealth VPN ein passendes Werkzeug. Wir haben ein Netzwerk mit Servern aufgebaut, die, um bei unserem Bild von oben zu bleiben, stellvertretend für Sie beim Bäcker die Zimtschnecken besorgen.

Die Technik *

ArchiCrypt Stealth VPN baut eine verschlüsselte Verbindung zwischen Ihrem Rechner und dem Anonymisierungsnetzwerk auf. Wenn Sie jetzt zum Beispiel eine Internetseite besuchen, dann wird diese Anfrage zunächst verschlüsselt und dann zu einem unserer Server geschickt. Der Server holt dann die Inhalte ab, verschlüsselt sie und sendet sie verschlüsselt an ihren Rechner. Dort werden die Daten schließlich entschlüsselt und im Browser ganz normal angezeigt.

Was bedeutet das? *

Zweierlei:

Erstens sieht selbst Ihr Zugangsprovider (die Firma, die Ihnen den Zugang zum Internet ermöglicht; z.B. T-Online, Arcor, Vodafone, etc.) nicht, welche Seiten Sie besuchen oder welche Inhalte Sie laden.

Zweitens sieht der Rechner von dem Sie Inhalte anfordern (z.B. google.de, bild.de, …) Ihren Rechner nicht mehr, sondern nur unseren Stellvertreterrechner. Sie wurden nie beim Bäcker gesehen!

Kurzum: Sie sind anonym im Internet

Ist das kompliziert? *

Für Sie als Anwender nicht. Sie müssen lediglich eine Schaltfläche betätigen, der Rest geschieht im Hintergrund automatisch. Keine komplizierten Einstellungen im Browser, gleich welchen Browser Sie einsetzen.

Weitere Informationen und Bezugsquellen *

Weitere Informationen über ArchiCrypt Stealth VPN 2012 finden Sie unter

http://www.archicrypt.com/aechicrypt_stealth_vpn.html

Das Produkt finden Sie in unserem Online-Shop unter:

http://shop.archicrypt.de/Anonym-im-Internet

Denken Sie daran: Sie haben ein Recht auf Schutz Ihrer persönlichen Daten! Surfen Sie prinzipiell mit Tarnkappe.

Ich freue mich, wenn Sie meinem Ratschlag folgen und freue mich sehr, wenn Sie das mit meiner Software tun!

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2 Antworten

  1. Hallo Herr Remus,
    Danke für den interessanten Beitrag und den anschaulichen Vergleich mit dem Bäcker. 2 Fragen zur Software – Was ist mit der Geschwindigkeit beim surfen, leidet die wegen der Umleitung? Was ist mit der Anonymität auf dem 1 Teilstück zum Server der dann für uns zum Bäcker geht 🙂 ? Hat der (Sie) dann nicht alle diese begehrten Daten?
    Viele Grüße
    Stefan Benkert

    • blog sagt:

      Hallo Herr Benkert,

      gerne beantworte ich Ihre Fragen, die sicher auch von allgemeinem Interesse sind!

      1. Die Daten durchlaufen durch den Einsatz des Stellvertreterrechners (der jeweils genutzte Anonymisierungsserver) eine zusätzlich Station im Internet. Dadurch wird der effektive Datendurchatz in der Tat etwas herabgesetzt, Das spürt man im Alltag allerdings eher beim Download sehr großer Dateien. Beim normalen Surfen oder beim Betrachten von Videos fällt die etwas geminderte Geschwindigkeit nicht auf.
      2. Ein wirklich heißes Thema! Sicher ist Ihnen bereits einmal der Begriff Vorratsdatenspeicherung „über den Weg gelaufen“! Zum Glück hat das Bundesverfassungsgericht am 02. März 2010 diese Vorschriften für verfassungswidrig und nichtig erklärt. Wird sind folglich nicht mehr verpflichtet diese Daten zu erheben und zu bevorraten. Neben erheblichem organisatorischem Aufwand, darf man die finanzielle Belastung durch eine solche Vorschrift nicht vernachlässigen. Es kostet eine Menge Geld, die Daten aufzubereiten und zu speichern. Kurzum: Wir sind nicht verpflichtet, die Daten zu speichern und speichern folglich auch keine.

Zum Angang...