Google muss Nutzerdaten herausgeben

Laut einem Bericht von Welt Online, wurden im ersten Halbjahr 2011 mehr als 1000 Anfragen deutscher Behörden an Google herangetragen. Wie zu lesen ist, mussten die Daten in 700 Fällen herausgegeben werden. Ein Google interner Bericht gibt zu erkennen, dass die Zahl der Anfragen damit gegenüber dem zweiten Halbjahr 2010 um ca. 38 Prozent angestiegen ist. Die Formulierung „mussten herausgegeben werden„, lässt erkennen, dass die Herausgabe wohl nicht ungeprüft und gänzlich freiwillig geschah. Was fehlt, sind Details, die zur Beurteilung sehr wichtig wären. Wer fragt an (welche Behörden), warum wird angefragt (um welche Delikte geht es), was wurde herausgegeben, etc.?

Der Anstieg der Anfragen indes ist nicht so verwunderlich, da auch die Zahl überwachter Telefon- und Internetanschlüsse seit Jahren ansteigt. So wurden zum Beispiel im Jahr 2010 ca. 21.000 (einundzwanzigtausend) Anschlüsse überwacht.
Allerdings hat man hier eine offizielle Statistik des Bundeamtes für Justiz, der man Detailinformationen entnehmen kann.
Quellen:
Welt Online
heise
Bundesjustizamt

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